Positive Lerneinstellung

21. Februar 2010 Keine Kommentare

Wenn du erfolgreich in dem sein möchtest, was du tust (oder was du tun musst), kannst du dir die Sache extrem erleichtern, wenn du eine positive Einstellung dazu aufbaust.

Dies trifft auf vieles im Leben zu, insbesondere auch auf das Lernen.

Doch wie kannst du deine Lerneinstellung positiv beeinflussen?

  • Belohne dich selbst. Beispiel: Du sitzt vor dem Schreibtisch, weil du lernen musst, doch eigentlich würdest du gerne mit Freunden ein Eis essen. Solche Überlegungen können zum einen ablenken, zum anderen auch schlechte Stimmung verursachen.
    Um dies zu vermeiden, steckst du dir ein Ziel oder zumindest ein Etappenziel, dass du nach einem bestimmten Zeitraum erreicht haben möchtest (z. B. zwei Stunden) und verabrede dich für danach mit deinen Freunden (ein kleiner Puffer schadet nicht, also nach zweieinhalb Stunden). Du wirst sehen, das Eis schmeckt dann gleich doppelt so gut, denn du weißt du hast etwas geschafft und hast es dir redlich verdient.
  • Male dir ein positives Ergebnis aus. Es gibt Menschen, die malen sich im Vorfeld immer schon Katastrophen aus. ” Das schaffe ich doch eh nicht”, “Das wird sicherlich ein voller Reinfall”, … Doch mit solch einer negativen Einstellung schafft man es nicht gute Ergebnisse zu erreichen. Denn unser Gehirn sieht keinen Vorteil darin, sich für etwas anzustrengen, das keinen Vorteil bringt. Also schaltet es gleich mal einen Gang runter. Daraus folgt, dass weniger vom Lernstoff hängen bleibt, die Prüfung dann schlecht ausfällt und man sich dann in seiner negativen Voraussicht bestätigt sieht (“Selbst erfüllende Prophezeiung”).
    Also stelle dir stattdessen vor, wie du die Prüfung erfolgreich meisterst, wie du nach der Prüfung erst mal feierst und es dir gut gehen lässt, weil sie so gut gelaufen ist. Richte dann noch deine Lerntätigkeit entsprechend danach aus und du wirst merken, dass die “selbst erfüllende Prophezeiung” auch ins Positive wirken kann!
  • Lege genügend Pausen ein. Ich habe früher häufig (jetzt nur noch manchmal) zu wenige Pausen eingelegt. Zu sehr auf ein Ziel fixiert, habe ich vergessen meinem Gehirn und auch meinem Körper pausen zu gönnen. Das ist ineffektiv, denn das Gehirn kann irgendwann neues Wissen nicht mehr richtig aufnehmen, geschweige denn einordnen. Und dann hat man zwar Stunden (u. U. mit Kopfschmerzen) vor dem Schreibtisch verbracht, doch man ist nicht recht weitergekommen. Hierdurch bekommt Lernen einen negativen Beigeschmack.
    Also lege genügend Pausen ein, in denen du wieder Kraft danken kannst. Dann kann Lernen auch Spaß machen und es kommt mehr dabei rum.

Konzentration auf das Lernen

16. Januar 2010 Keine Kommentare

Es kommt vor, dass man Bücher oder Artikel im Internet liest und sich schon kurze Zeit später nicht mehr daran erinnern kann, was darin stand.

Für solch ein Phänomen gibt es verschiedene Ursachen. Eine Ursache ist mangelnde Konzentration.

Folgende Tipps helfen dir dich besser zu konzentrieren:

  • Sei im “Hier und Jetzt” und lass dich nicht ablenken
    Versuche im “Hier und Jetzt” zu sein und dich nicht ablenken zu lassen.

    • Innere Ablenkung: Wenn du an andere Dinge denkst, die du noch erledigen musst oder die wichtig für dich sind, notiere sie kurz und beschäftige dich später damit.
    • Ablenkung durch deine Umbebung: Wenn du durch deine Umgebung abgelenkt wirst (laute Musik, Computer, …) dann versuche die Störquellen zu beseitigen oder einen anderen Ort zum Lernen zu finden, an dem du weniger abgelenkt wirst (Küche, Bibliothek, …).
  • Beschäftige dich immer nur mit EINER Sache
    Es ist wichtig, dass du deine Energien und Sinne auf die aktuelle Tätigkeit bündelst. Dabei sollte es sich wirklich nur um EINE Tätigkeit handeln. Manche Menschen mögen zwar ziemlich schnell zwischen Tätigkeiten umschalten können (Multitasking). Und es sieht so aus als würden sie diese parallel machen. Doch effifizenter, weniger anstrengend und motivierender ist es, wenn man eine Tätigkeit nach der anderen macht. Dann kann man sich Etappenziele stecken, die man schnell erreicht, was wiederum gut für die Motivation ist.
  • Mach Pausen
    Wenn du genügend Pausen machst, fällt es dir leichter das Gelesene oder Gelernte auch dauerhaft zu behalten. Das Gehirn braucht solche Pausen, um das neue Wissen einordnen zu können. Lerne 40 Minuten mach dann eine Pause von 10 Minuten und fülle in diesem Wechsel deinen Tagesablauf aus. Nach zwei bis drei Lerneinheiten machst du dann immer längere Pausen von 30 – 90 Minuten. Mach dir einfach einen kurzen Plan bevor du mit dem Lernen beginnst und halte ihn ein – nicht unbedingt auf die Minute, aber im Großen und Ganzen schon.
    In den kurzen Pausen kann man sich z. B.  etwas zum Trinken holen oder sich kurz körperlich entspannen. In den längeren Pause kann man dann essen, Erledigungen machen, etc.
  • Interesse dich für den Lernstoff
    Sicherlich hast du schon gemerkt, dass du dich nicht so leicht ablenken lässt, wenn dich etwas interessiert. Also überlege dir vor dem Lesen eines Textes einfach kurz, wie dir der Inhalt nützlich sein könnte oder wofür dieser hilfreich ist. Im banalsten Fall nützt er deiner Note, aber in den allermeisten Fällen gibt es auch wirklich einen praktischen Nutzen.
  • Wechsle den Lernstoff ab
    Wenn du den ganzen Tag das Gleiche machst, kann die Konzentration auch nachlassen. Dann brauchst du Abwechslung. Wenn du z. B. für Mathe und Englisch lernen musst, dann mache vormittags Mathe und nachmittags Englisch. Dein Gehirn wird dies freudig zur Kenntnis nehmen und dich mit einer besseren Behaltensquote belohnen!
  • Schlafe genügend (7-8 Stunden)
    Hier bin ich selbst immer wieder erstaunt, wie gut sich ausreichender Schlaf auf meine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Was den einen Tag noch schwer erschien oder sich lang hinzog, geht am nächsten Tag ganz leicht von der Hand.
  • Gestalte deine Freizeit abwechslungsreich
    Um Körper und Geist einen Ausgleich zur geistigen Arbeit zu bieten, ist es hilfreich wenn man seine Freizeit abwechslungsreich gestaltet (Sport, Kino, Freunde treffen, Musik, …).

Konzentration üben

Konzentration kann man auch im Alltag üben, wenn man also nicht vor den Büchern sitzt.

Spielerisch kann man das mit Memory machen. Entweder man spielt es zusammen mit Freunden oder aber im Netz.

Auch ist es hilfreich, wenn man Hörbücher, Radio oder Podcasts leise hört und man sich somit stark konzentrieren muss um den Inhalt zu erfassen.

Für mich ist es außerdem auch immer eine Herausforderungen amerikanische oder englische Filme/Serien anzusehen. Hier wird häufig Dialekt gesprochen, bei dem es mir nicht immer leicht fällt, das dahintersteckende Wort zu erkennen. Das geht meist nur, wenn ich mich stark konzentriere.

Elterntraining

19. Oktober 2009 Keine Kommentare

Im Podcast von “SWR2-Wissen” habe ich heute den interessanten Beitrag “Lerncoach Papa, Lerncoach Mama” gehört. Er handelt von einem Konzept zum Elterntraining.

Eltern sollen bei der Erziehung und Förderung ihrer Kinder unterstützt werden. Untertützung heißt hier: Hilfe zur Selbsthilfe.

Mehr…

KategorienSchule Tags: ,

Motivation beim Lernen – eine Erfahrung aus der Praxis

11. Oktober 2009 Keine Kommentare

Neben vielerlei Lerntechniken, gut aufbereiteten Medien und hilfreichen Tools scheint insbesondere die Motivation und der Wille des Lernenden für den Lernerfolg wichtig zu sein.

Als ich vor kurzem mit meiner aus Brasilien stammenden Friseurin darüber sprach wie sie deutsch gelernt hat, ist mir das besonders deutlich geworden.

Mehr…

KategorienAllgemein, Lerntipps Tags:

Worum geht es bei Learnguide.de

15. Juli 2009 Keine Kommentare

Learnguide.de ist eine Seite, die Tipps rund um das Lernen bereitstellt.

Ist jemand gut in Mathematik oder auch in Fremdsprachenfächern, so wird dies häufig allein auf “in die Wiege gelegte” Talente zurückgeführt. Doch so mystisch ist das Ganze nicht. Häufig hängt Lernerfolg hautpsächlich von den richtigen Lerntechniken ab.

Bei Learnguide.de sollen genau solche Techniken beschrieben und auch diskutiert werden.

Ich hoffe, dass diese Artikel einigen Lesern helfen und freue mich natürlich auch auf Feedback und Diskussionen.

Cheers,

Helmut

KategorienAllgemein Tags: ,